Risikomanagement im Landhandel: Charakteristika, Herausforderungen, Implikationen

Simon Gollisch, Prof. Dr. Ludwig Theuvsen

Abstract


Als Intermediär zwischen der Landwirtschaft und ihren vor- bzw. nachgelagerten Stufen bildet der Landhandel seit jeher ein wichtiges Glied der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Strukturwandels und der zunehmend globalisierten Märkte stehen heute jedoch die verbliebenen Unternehmen dieser Branche vor existenziellen Herausforderungen. Enge Margen, immer volatilere Rohstoffpreise und sogar die Gefahr einer Disintermediation von bestimmten Teilfunktionen der gesamten Wertschöpfungsstufe machen in dieser Branche eine Unternehmensführung unter Berücksichtigung risikostrategischer Gesichtspunkte mittlerweile nahezu unabdingbar. Der vorliegende Beitrag widmet sich diesem Problem, indem er beleuchtet, welche spezifischen Anforderungen an ein ganzheitlich ausgerichtetes Risikomanagementsystem auf der Stufe des Landhandels bestehen und wie das Risikomanagement konkret ausgestaltet sein müsste. Die Grundlage hierfür bildet die nähere Betrachtung einer Reihe besonderer Branchengegebenheiten, durch die sich Landhandelsunternehmen in mehrfacher Hinsicht als ökonomisch komplexe Organisationen auszeichnen.



DOI: http://dx.doi.org/10.12767/buel.v93i1.72

DOI (Volltext als PDF): http://dx.doi.org/10.12767/buel.v93i1.72.g153

DOI (Volltext als HTML): http://dx.doi.org/10.12767/buel.v93i1.72.g154