Hemmnisse im Wissenstransfer zur Tiergesundheit: Ergebnisse und Implikationen eines Reflexionsprozesses mit Stakeholdern

Susanne Hoischen-Taubner, Albert Sundrum

Abstract


Seit vielen Jahren wird die landwirtschaftliche Nutztierhaltung von öffentlicher Seite kritisch wahrgenommen. Viele der in der öffentlichen Diskussion stehenden Themen weisen einen engen Bezug zu Fragen der Tiergesundheit auf. Die anhaltend hohe Prävalenz von Produktionskrankheiten in der Nutztierhaltung war Anlass, den Wissenstransfer zur Tiergesundheit in einer explorativen Studie mit verschiedenen Stakeholdern einer kritischen Reflektion zu unterziehen und Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wissenstransfer und mögliche Hindernisse zu identifizieren.
Im vorliegenden Beitrag werden drei Bereiche beleuchtet, die einen Einfluss auf den Wissenstransfer haben: die subjektive Wahrnehmung der Akteure, das Umfeld, in dem der Wissenstransfer zur Tiergesundheit stattfindet sowie von den Teilnehmern benannte konkrete Hemmnisse und Konfliktfelder.
Die sich verändernde Ausrichtung der Nutztierhaltung von allein quantitativen zu mehr qualitativen Zielen erfordert eine Gestaltung des Umfeldes, in dem der Wissenstransfer zur Tiergesundhit stattfindet, um messbare Veränderungen in der Praxis zu erreichen.

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DOI: http://dx.doi.org/10.12767/buel.v96i3.215

DOI (PDF): http://dx.doi.org/10.12767/buel.v96i3.215.g407