Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung

Achim Spiller, Matthias Gauly, Alfons Balmann, Jürgen Bauhus, Regina Birner, Wolfgang Bokelmann, Olaf Christen, Steffen Entenmann, Harald Grethe, Ute Knierim, Uwe Latacz-Lohmann, José Martinez, Hiltrud Nieberg, Matin Qaim, Friedhelm Taube, Bernd-Alois Tenhagen, Peter Weingarten

Abstract


Die Nutztierhaltung in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wirtschaftlich sehr erfolgreichen Sektor entwickelt. Es wurden große Fortschritte in Bezug auf die Ressourceneffizienz erzielt. Gleichzeitig gibt es erhebliche Defizite vor allem im Bereich Tierschutz, aber auch im Umweltschutz. In Kombination mit einer veränderten Einstellung zur Mensch-Tier-Beziehung führte dies zu einer verringerten gesellschaftlichen Akzeptanz der Nutztierhaltung.

Vor diesem Hintergrund hält der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (WBA) die derzeitigen Haltungsbedingungen eines Großteils der Nutztiere für nicht zukunftsfähig und hat Leitlinien und Empfehlungen für eine gesellschaftlich akzeptierte Nutztierhaltung entwickelt. Um die gesellschaftlichen Anforderungen an die Nutztierhaltung und die Realität der landwirtschaftlichen Produktion stärker in Einklang zu bringen, empfiehlt der WBA ein umfangreiches Maßnahmenbündel und zudem einen intensiven Diskurs zwischen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik unter Einbeziehung der Wissenschaft.



DOI: http://dx.doi.org/10.12767/buel.v0i221.82

DOI (Volltext als PDF): http://dx.doi.org/10.12767/buel.v0i221.82.g199

DOI (Volltext als HTML): http://dx.doi.org/10.12767/buel.v0i221.82.g200