Neuer Beitrag: Einsatz und Wahrnehmung inhibierter Stickstoffdünger in Deutschland - Ergebnisse einer bundesweiten Betriebsbefragung
Liebe Leserinnen und Leser,
Stickstoffverluste aus der landwirtschaftlichen Düngung tragen erheblich zu Umweltbelastungen wie Nitratauswaschungen, Ammoniak- und Lachgasemissionen bei. Urease- und Nitrifikationsinhibitoren werden daher als technologische Option diskutiert, um Stickstoffumsetzungsprozesse im Boden zu verlangsamen und Nährstoffverluste zu reduzieren. Empirische Erkenntnisse zur tatsächlichen Nutzung solcher Produkte auf Betriebsebene sind bislang jedoch begrenzt.
In der Studie des vorliegenden Beitrags
wird die Verbreitung, Nutzung und Wahrnehmung inhibierter Stickstoffdünger in der landwirtschaftlichen Praxis in Deutschland untersucht. Grundlage ist eine standardisierte Onlinebefragung von 311 landwirtschaftlichen Betrieben im Januar 2026. Neben der Nutzung wurden Erfahrungen sowie ökonomische, ökologische und organisatorische Erwartungen der Landwirtinnen und Landwirte erhoben.
Schauen Sie auch nach weiterführenden Informationen und innovativen Projekten zu landwirtschaftlichen Themen im Forschungsinformationssystem Agrar und Ernährung (FISA),
- Standortdifferenzierte Bewertung und Anrechnung der Nutzung von Nitrifikationsinhibitoren als Klimaschutzmaßnahme im Pflanzenbau (NitriKlim)
- Biologische Nitrifikationsinhibition für zukunftsfähigen und umwelt-orientierten Pflanzenbau 2030
- Langfristige Auswirkungen des Fruchtfolge- und Stickstoffmanagements auf N2O-Emissionen in Pflanzenbaulichen Dauerversuchen
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