Triplik zum Beitrag "Warum werden die Ziele des Gewässerschutzes mit der Düngegesetzgebung in Deutschland nicht erreicht?"
Liebe Leserinnen und Leser,
Die Gewässerbelastung durch Einträge von Stickstoff (N) und Phosphor (P) aus der Landwirtschaft ist durch zwei gegensätzliche Entwicklungen gekennzeichnet: seit der Novellierung der Düngeverordnung (DüV) 2017 sind die N- und P-Überschüsse deutlich gesunken, die Ziele der Nitratrichtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie werden aber weiterhin verfehlt.
Anhand des Nährstoffberichts für Niedersachsen 2023/2024 werden Ursachen für diese Diskrepanz und die Defizite der Düngeverordnung (DüV) als zentralem Instrument im Gewässerschutz aufgezeigt.
Zum Beitrag von Friedhelm Taube und Martin Bach im Band 103, Heft 2, Dezember 2025
- Warum werden die Ziele des Gewässerschutzes mit der Düngegesetzgebung in Deutschland nicht erreicht?
Antworten und Schlussfolgerungen aus dem Nährstoffbericht Niedersachsen 2023/2024
hat Henning Kage eine Replik geschrieben:
Auf diese Replik haben Friedhelm Taube und Martin Bach einige Anmerkungen verfasst.
Auf diese Anmerkungen hat Hennin Kage nochmals Antwort gegeben.
Schauen Sie auch nach weiterführenden Informationen und innovativen Projekten zu landwirtschaftlichen Themen im Forschungsinformationssystem Agrar und Ernährung (FISA), www.fisaonline.de.
- Abbildung regionaler landwirtschaftlicher Stickstoffflüsse für die Gewässer- und Klimaschutzpolitik (RELAS II)
- Messung und Modellierung der N2O- und N2-Bildung durch Denitrifikation in der Drainzone zur standortspezifischen Abschätzung des Nitratabbaus in der ungesättigten Sickerwasserzone unterhalb des Wurzelraumes (Projekt)
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